2008-07-03

Kapitalismus zerrt mehr an Männern als an Frauen

Der Kapitalismus kann an die Substanz gehen
Diese Erfahrung mussten Millionen Menschen von der Ex-DDR bis ins ferne Sibirien machen, als nach 1990 im Osten die grosse Idee 'Sozialismus' zusammenbrach. Die im Staats-Kapitalismus angeblich unbekanntenen Phänomene wie "Arbeitslosigkeit oder Existenzangst bereiteten Männern deutlich mehr Probleme, als dies bei Frauen geschah".

Zumindest will das jetzt eine Studie der University of Michigan herausgefunden haben. Danach "fiel die Lebenserwartung der Männer in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion in den ersten Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs um sechs Jahre. Die der Frauen hingegen zeigte zwischen 1991 und 1994 kaum Ausschläge. Die Autoren der in der Zeitschrift Evolutionary Psychology veröffentlichten Studie (download als PDF/en) vermuten, dass die im Kapitalismus üblichen Ungleichgewichte im sozialen Status Männer viel stärker gestresst haben als Frauen." berichtet spon in Männerleiden stärker als Frauen unter Kapitalismus /via yigg

Die 'Studie' liegt der TRUST-Redaktion nun ebenfalls vor; Alkoholismus und anderer Drogenkonsum, Depressionen und die hohe Selbstmordrate bleiben nicht nur im Verbreitungsgebiet eines sogenannten 'besseren Sozialismus' tabu.

tags : health, global change

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